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| Europapokal-Reiseberichte 2011 |
| Samstag, den 07. Januar 2012 um 22:26 Uhr | |||
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Europapokal-Reiseberichte 2011 Marseille Nach dem ordentlichen Auftakt mit dem 1:1 gegen Arsenal ging es Ende September nach Marseille. Die Planung gestaltete sich hierbei alles andere als einfach, denn erst knapp 1 ½ Woche vor dem Spiel kam die Kartenzusage. Also sehr sehr kurzfristig alles, doch nach zahlreichen Telefonaten fand sich noch ein Reisetrupp von 9 Personen zusammen, wenn auch nicht gänzlich aus unseren eigenen Fanclubreihen. Noch schnell einen Bulli gechartert, ein vermeintlich gescheites Hostel gebucht und es konnte losgehen. Wir entschieden uns bereits am Montagabend die gut 1.200km nach Marseille in Angriff zu nehmen, um 2 volle Tage in Marseille zur Verfügung zu haben. Kaum nach dem 1. Fahrerwechsel und die Grenze zu Frankreich überquert mussten wir uns Weise direkt mal ablichten lassen. Jaja „werden schon nicht geblitzt, wir haben ja Zeit“. Naja der Rest der Anreise verlief dafür weitestgehend ereignislos und nach gut 13 Stunden (inkl. Pausen!) erreichten wir am Dienstag gegen 9 Uhr morgens bereits Marseille. Das Hostel war dank Navi schnell gefunden, aber nun irgendwo am Straßenrand zu parken das wollten wir hier in Frankreich lieber nicht wagen. Also ging die große Suche nach einem geeigneten Parkplatz los. Ein freundlicher Rollerfahrer sprach uns währenddessen an einer Ampel an, erzählte von „eine große Parkhaus mit Wächter“, fuhr voran und los ging eine wilde Verfolgungsfahrt durch die Gassen Marseilles, schließlich erreichten wir wirklich ein Parkhaus, jedoch mit viel zu niedriger maximaler Fahrzeughöhe für den Bulli. „Na toll“ und weiter quer durch das Zentrum Marseilles. Letzten Endes fanden wir dann doch ein großes Parkhaus, was nicht einmal so weit entfernt des Hostels war. Dort eingetroffen, totales Chaos! Angeblich hätte man sich einen Tag zu spät eingebucht, hatte man das geklärt, waren keine passende Zimmer mehr frei, die Anzahlung sei nicht angekommen und und und…irgendwie klappte es dann doch noch, doch angekommen auf unseren 3 Zimmern hielt sich die Freude in Grenzen(passende Fotos der Marseille Fahrt unter http://www.facebook.com/media/set/?set=a.169002243183228.44748.112075352209251&type=3 ), naja „Hauptsache ein Dach über ‘m Kopf“. Anschließend ging ein Teil von uns ging direkt zum Strand während der Rest noch ein wenig genauer die Stadt erkunden wollte und so stiefelten wir vermeintlich zur „Notre Dame de la Garde“(Wahrzeichen der Stadt) hinauf, jedoch wählten wir wohl zwischenzeitlich die falsche Treppe und landeten auf einem Aussichtshügel wenige 100 Meter Luftlinie entfernt von der Kapelle, tja dumm gelaufen den genialen Ausblick über Marseille hatten wir trotzdem. Nach einem Schlenker zum Strand, drängte Tim darauf nun endlich „Proviant“ in einem örtlichen Discounter zu holen, dort eingedeckt machten wir uns auf zum Alten Hafen der Stadt, dem zumindest nächtlichen Zentrum der Stadt. Ein großer Irish Pub entwickelte sich schnell zum Dortmunder Treffpunkt, an dem sich letzten Endes gut und gerne 300-400 Borussen einfanden. Irgendwann machten wir uns auf den Rückweg, die U-Bahn fuhr dummerweise nur bis 12. „Was soll´s, wird ja nicht so weit sein und einigermaßen kennen wir den Weg ja“…Allerdings irrten wir dann doch eine geschlagene Stunde durch Marseille bis wir hinter der nächsten Ecke wirklich mal das Hostel entdeckten. Zum Spieltag…wieder absolut wach nach der eiskalten Dusche(Warmwasser funktionierte natürlich nicht) gingen wir schnell was frühstücken und anschließend zum Treffpunkt am Strand, der schon zur Mittagszeit absolut schwarzgelb(insgesamt ca. 2.000 Dortmunder in Marseille) erstrahlte. Bei bestem Sommerwetter mit Temperaturen um die 25°C entspannten wir noch eine Weile am Strand bis es zusammen weiter zum Stadion ging. Nach dreimaligen Einlasskontrollen(Polizei/Ordner/Polizei), was in Frankreich wohl so üblich ist, erreichten wir endlich den Block. Das Stadion Velodrome ist trotz Umbaumaßnahmen mit den geschwungenen Hintertortribünen wirklich ganz nett anzusehen, zumindest eine willkommene Abwechslung zu vielen neumodernen Einheitsarenen. Zum Verlauf der 3:0 Niederlage an dieser Stelle nichts weiteres, saudumm…Die Stimmung im Stadion war dementsprechend euphorisiert teils schon beeindruckend, wenn beide Heimkurve hinten den Toren im Einklang sangen, teils auch einfach nur nervig durch einfallsloses Gepöbel aus dem angrenzenden Sektor. Etwas genervt vom Spiel machten wir uns auf den Rückweg zum Hostel, wo sich die Fahrer ausschliefen und die Übrigen die restlichen Getränkevorräte verzerrten. Am nächsten Morgen um 8 ging es auf den Rückweg, welcher leider etwas langwieriger war durch einige Staus, jedoch erreichten wir dann doch gegen 1 Uhr Nachts wieder heimische Gefilde.
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